Newsfeeds

Toyota spendiert dem Land Cruiser mehr Leistung

Mudterrain - 16. August 2010 - 11:00

Mit wichtigen Neuerungen schickt Toyota den Land Cruiser in das kommende Modelljahr. Die Leistung des bewährten 3,0-Liter-Dieselmotors steigt von 127 kW/173 PS auf 140 kW/190 PS; zugleich entwickelt der D-4D zwischen 1.600 und 2.800 min-1 nun ein maximales Drehmoment von 420 Newtonmetern, ein Plus von zehn Nm. Trotz des Leistungszuwachses bleiben die Werte für den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen auf dem gleichen Niveau. Verbessert wurden zudem die Umwelteigenschaften des Land Cruiser, der jetzt die Abgasnorm Euro 5 erfüllt und mit einem neu entwickelten, geschlossenen Dieselpartikelfiltersystem ausgerüstet ist. Eine weitere Neuerung ist das nun in der Ausstattungsvariante “Executive” optional erhältliche Glas-Schiebedach.

Der Toyota Land Cruiser ist das Urgestein unter den Offroadern und steht wie kaum ein anderes Modell für Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und bedingungslose Geländetauglichkeit. In knapp 60 Jahren hat Toyota weltweit mehr als fünf Millionen Exemplare der Allradlegende verkauft. Der aktuellen Modellgeneration gelingt es dabei besser denn je, höchsten Fahrkomfort auf befestigten Straßen mit vollwertigen Geländeeigenschaften zu verbinden.

Dafür sorgen neben der robusten Grundkonstruktion aufwendige Fahrwerks- und Elektroniksysteme wie das Kinetic Dynamic Suspension System (KDSS). Dies bewirkt unter anderem eine Verringerung der Seitenneigung während der Kurvenfahrt, ermöglicht im Gelände aber gleichzeitig eine maximale Verschränkung. Die variable Dämpfereinstellung Adaptive Variable Suspension System ermöglicht es dem Fahrer, die Dämpfercharakteristik den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. Die umfangreichen Offroad-Eigenschaften werden unter anderem durch das Multi-Terrain-Select-System und den Multi-Terrain-Monitor komplettiert, der dem Fahrer über vier Außenkameras auch in unübersichtlichen Situationen einen perfekten Überblick über die direkte Umgebung des Fahrzeugs verschafft.

Der überarbeitete Land Cruiser ist ab Anfang 2011 bei den deutschen Toyota Händlern verfügbar. Die Preise beginnen wie bisher bei 36.950 Euro für die dreitürige Karosserievariante. Der Fünftürer ist ab 39.700 Euro erhältlich.

ähnliche Beiträge:

  1. IAA 2010: Toyota Land Cruiser 2010
  2. Toyota Land Cruiser V8: Der Musterknabe im Dauertest
  3. Toyota Landcruiser: einige neue Technikgimmicks

VW Amarok: Schönes Arbeitstier aus Südamerika

Mudterrain - 15. August 2010 - 11:53

Amarok heißt der neue Pick-up von VW, der im argentinischen VW-Werk Pacheco bei Buenos Aires gebaut wird. Die Vorbereitung für dessen Markteinführung laufen auf vollen Touren. Schließlich soll der VW Pick-up für eine Belebung des meist von japanischen Wettbewerbern beherrschten Marktes sorgen. VW bietet den Amarok als Viertürer mit einer Doppelkabine zu Preisen ab 28.940 Euro an. Er ist das erste Modell im Umfeld der 1-Tonnen-Pick-ups, das bereits mit einem Euro-5-Motor angeboten wird. Der 2,0-Liter Vierzylinder-TDI mit Bi-Turboaufladung und 163 PS/120 kW, mit dem der Amarok zunächst angeboten wird, ist nach Angaben des Herstellers der erste Pick-up seiner Klasse mit einem CO2-Wert von unter 200 g/km.

Design und Funktion: Der Amarok, der mit seinem robusten Kern, vornehmlich Zuverlässigkeit und Sicherheit vermitteln soll, ist mehr Arbeitstier als Boulevard-Schönling. Der viertürige Amarok DoubleCab misst eine Länge von 5,25 Meter und bietet bei einem Radstand von 3,09 Meter in der Doppelkabine ausreichend Platz für bis zu fünf Personen. Der VW Pick-up glänzt im Vergleich zu seinen Wettbewerbern mit einer Ladetiefe von 1.555 Millimeter und einer Ladeflächenbreite von 1.620 Millimeter. Praktisch ist die niedrige Ladehöhe von 780 Millimeter, die erreicht wurde, weil die Blattfedern der Hinterachse neben dem Leiterrahmen angeordnet wurden – dies spart wertvolle Bauhöhe. Erstmals können auch Europaletten (1,2 x 0,8 Meter) platzsparend quer geladen werden. Neben Arbeitsgeräten bietet der Amarok bei einer Nutzlast bis zu 1,15 Tonnen die Möglichkeit auch Sportgeräte transportieren zu können. Und an den Haken dürfen bis zu 2,8 Tonnen genommen werden. Dies sollte auch für besonders schwere Pferdeanhänger ausreichen.

Technik und Fahren: Auch wenn der Amarok optisch an den Touareg erinnert, so bietet der Pick-up nicht dessen Fahrkomfort. Seine Qualitäten kommen im täglichen Arbeitseinsatz zur Geltung, auch wenn man diesen Pick-up zu einem Lifestyle-Objekt aufputzen kann. Kraftvoll beschleunigt der 2,0-Liter-BiTDI den knapp zwei Tonnen schweren Amarok, bereits bei 1.500 Umdrehungen/Minute mobilisiert der Common-Rail-Diesel ein bulliges Drehmoment von 400 Nm. Die Kraft wird serienmäßig über ein manuelles Sechsganggetriebe auf die Hinterräder oder als Allrad-Version auf beide Achsen übertragen. Die 4MOTION-Variante kostet knapp 1.900 Euro Aufpreis und macht aus dem Amarok einen echten Geländewagen. Der zuschaltbare Allradantrieb sorgt für einen starren Durchtrieb zu den Achsen, für schwere Fahrstrecken gibt es eine zusätzliche Geländereduzierung – selbst 100-prozentige Steigungen mit einem Neigungswinkel von 45 Grad sind bei voller Beladung kein Problem. Und durch Wasserfurten fährt der Rallye Dakar-erprobte Amarok selbst dann noch, wenn sie einen halben Meter tief sind.
Quelle: auto-reporter.net

ähnliche Beiträge:

  1. VWs Pick-up Amarok startet in Argentinien
  2. Europapremiere auf der Brüssel Motorshow für den neue Mitsubishi L200 Pick-up
  3. Vorstellung VW Touareg